Weltweiter Rekordausbau bei erneuerbaren Energien hält 2025 an - Geopolitische Lage rückt Solar und Wind in den Fokus
Solar und Wind treiben globalen Ausbau an
Die weltweite Kapazität erneuerbarer Energien stieg 2025 um 692 GW auf insgesamt 5.149 GW, was einem Zuwachs von 15,5 % entspricht (2024: 4.457 GW). Dominiert wird der EE-Ausbau durch neue Solar- und Windenergieprojekte: Photovoltaik trug 510,3 GW bei, Windkraft 158,7 GW. Innerhalb der Solarenergie entfiel der Zubau nahezu vollständig auf Photovoltaik, die 510,3 GW der insgesamt 511,2 GW neu installierten Solarkapazität ausmachte. Zusammen machen beide Technologien damit rund 97 % aller Nettozugänge aus. Bioenergie legte mit 3,4 GW zu, während Geothermie 0,3 GW und erneuerbare Wasserkraft 18,4 GW beisteuerten. Bei der Wasserkraft entfielen rund 96 % des Zubaus auf China, was die anhaltend starke Rolle einzelner Märkte im globalen Ausbau unterstreicht.
IRENA-Generaldirektor Francesco La Camera kommentierte: „In unsicheren Zeiten bleibt erneuerbare Energie beständig und kontinuierlich im Ausbau. Ein dezentraleres Energiesystem mit wachsendem Anteil erneuerbarer Energien ist strukturell widerstandsfähiger. Länder, die in die Energiewende investiert haben, überstehen diese Krise mit geringeren wirtschaftlichen Schäden.“ Die Dominanz von Solar- und Windenergie spiegele zugleich die größten Kostensenkungen unter den erneuerbaren Technologien wider. „Das zeigt nicht nur die Marktpräferenz, sondern unterstreicht auch die Widerstandsfähigkeit erneuerbarer Energien“, so La Camera weiter.
Regionale Unterschiede und geopolitische Bedeutung
Asien führte den Zuwachs bei neuen Kapazitäten mit einem Anteil von 74,2 % und 513,3 GW an, was einem Wachstum von 21,6 % entspricht. Afrika verzeichnete mit einem Anstieg der Kapazitäten um 15,9 % auf 82,4 GW sein bisher größtes Wachstum, getrieben von Äthiopien, Südafrika und Ägypten. Die Leistung im Nahen Osten wurde um 28,9 % auf 56,4 GW ausgebaut, angeführt von Saudi-Arabien.
In Bezug auf die Gesamtkapazität liegt Asien mit 2.891 GW klar an der Spitze, gefolgt von Europa mit 934 GW und Nordamerika mit 614 GW. Mittelamerika und die Karibik bilden mit 21 GW die Schlusslicht-Region. Diese Disparitäten verdeutlichen die Anfälligkeit von Volkswirtschaften mit geringem Anteil erneuerbarer Energien und die Notwendigkeit, den Anteil zur Stärkung der Energiesicherheit zu erhöhen.
Die geopolitische Lage, insbesondere die Spannungen im Nahen Osten, hebt die strategische Bedeutung von inländisch produzierten, kostengünstigen und sofort einsetzbaren erneuerbaren Energien hervor. Länder, die bereits auf Solar, Wind und andere erneuerbare Technologien setzen, können ihre Energiesysteme gegen internationale Schocks besser absichern.
Asien führte den Zuwachs bei neuen Kapazitäten mit einem Anteil von 74,2 % und 513,3 GW an, was einem Wachstum von 21,6 % entspricht. Afrika verzeichnete mit einem Anstieg der Kapazitäten um 15,9 % auf 82,4 GW sein bisher größtes Wachstum, getrieben von Äthiopien, Südafrika und Ägypten. Die Leistung im Nahen Osten wurde um 28,9 % auf 56,4 GW ausgebaut, angeführt von Saudi-Arabien.
In Bezug auf die Gesamtkapazität liegt Asien mit 2.891 GW klar an der Spitze, gefolgt von Europa mit 934 GW und Nordamerika mit 614 GW. Mittelamerika und die Karibik bilden mit 21 GW die Schlusslicht-Region. Diese Disparitäten verdeutlichen die Anfälligkeit von Volkswirtschaften mit geringem Anteil erneuerbarer Energien und die Notwendigkeit, den Anteil zur Stärkung der Energiesicherheit zu erhöhen.
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© IWR, 2026
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