DNV investiert in Vind AI und stärkt KI-gestützte Planung von Windenergieprojekten
DNV steigt als Minderheitsinvestor ein und erhält Beobachtersitz im Board
DNV beteiligt sich über DNV Ventures mit einer strategischen Minderheitsbeteiligung an Vind AI. Im Zuge der Investition erhält DNV einen Beobachtersitz im Board des Unternehmens. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich neben DNV auch die bestehenden Investoren Norrsken VC und Arkwright X sowie Mitarbeitende von Vind AI, die mit rund 70 Prozent weiterhin die größte Eigentümergruppe bleiben. Vind AI bleibt unabhängig. Internationale Projektentwickler wie Iberdrola, TotalEnergies, EDF Renewables, EnBW und Tokyo Gas nutzen die Plattform bereits. Kaare Helle, Venture Director bei DNV Ventures, begründete das Investment: "Vind AI verändert, wie diese frühen Entscheidungen getroffen werden. Die Plattform bringt Daten, Modellierung und Kollaborationstools an einem Ort zusammen. Über DNV Ventures investieren wir mit großer Überzeugung in diese Vision und freuen uns darauf, Vind AI im Board als aktiver Beobachter zu begleiten, während sich die Plattform zunehmend als Branchenstandard für erneuerbare Energieprojekte etabliert."
CFD-ML-Technologie macht Hochpräzisions-Windmodellierung in frühen Projektphasen nutzbar
Ein zentraler Bestandteil der vertieften Technologiepartnerschaft ist die Integration von DNVs CFD-ML-Windmodellierung direkt in die Vind AI Plattform. Hochpräzise Strömungssimulationen auf Basis von RANS CFD waren bislang aufgrund des hohen Rechenaufwands meist späteren Projektphasen vorbehalten. DNVs CFD-ML-Technologie verbindet Ergebnisse aus zehn Jahren RANS-CFD-Berechnungen mit maschinellem Lernen und ermöglicht damit schnelle und präzise Simulationen von Windressourcen und Turbineninteraktionen bereits in frühen Entwicklungsphasen - direkt in der Plattform, ohne Medienwechsel oder externe Auswertungen. Jan-Tore Horn, CTO und Mitgründer von Vind AI, kommentierte: "Mit der Expertise von DNV gewinnt Vind AI weiter an Stärke - technologisch durch die Integration der CFD-ML-Technologie und strategisch durch die Einbindung im Board."
Solar & Battery erweitert Plattform auf hybride Energieprojekte
Parallel zur DNV-Partnerschaft hat Vind AI mit Solar & Battery eine neue Lösung für kombinierte Wind-, Solar- und Batterieprojekte eingeführt. DNVs Engineering-Expertise unterstützt gezielt diesen Ausbau. Die Plattform integriert nach Unternehmensangaben mehr als 8.000 Datenebenen, fortschrittliche Algorithmen und Kollaborationstools in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung für Engineering-, Projektentwicklungs- und Investment-Teams.
Mit der DNV-Beteiligung und dem Ausbau zur Hybridenergie-Plattform positioniert sich Vind AI als umfassendes Planungssystem. Die zunehmende Komplexität hybrider Energieprojekte dürfte die Nachfrage nach integrierten digitalen Planungslösungen weiter antreiben - ein Marktumfeld, in dem Vind AI sich über die DNV-Partnerschaft strategisch gut aufgestellt sieht.
Ein zentraler Bestandteil der vertieften Technologiepartnerschaft ist die Integration von DNVs CFD-ML-Windmodellierung direkt in die Vind AI Plattform. Hochpräzise Strömungssimulationen auf Basis von RANS CFD waren bislang aufgrund des hohen Rechenaufwands meist späteren Projektphasen vorbehalten. DNVs CFD-ML-Technologie verbindet Ergebnisse aus zehn Jahren RANS-CFD-Berechnungen mit maschinellem Lernen und ermöglicht damit schnelle und präzise Simulationen von Windressourcen und Turbineninteraktionen bereits in frühen Entwicklungsphasen - direkt in der Plattform, ohne Medienwechsel oder externe Auswertungen. Jan-Tore Horn, CTO und Mitgründer von Vind AI, kommentierte: "Mit der Expertise von DNV gewinnt Vind AI weiter an Stärke - technologisch durch die Integration der CFD-ML-Technologie und strategisch durch die Einbindung im Board."
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© IWR, 2026
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