SMA hebt Jahresprognose an – strategische Neuausrichtung zeigt Wirkung
Operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026 übertrifft Erwartungen
Nach vorläufigen Zahlen erzielte SMA im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 345,7 Mio. Euro (Q2 2025: 357,1 Mio. Euro). Das EBITDA stieg auf 64,7 Mio. Euro nach minus 15,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal, das EBIT verbesserte sich von minus 30,4 Mio. Euro auf 51,5 Mio. Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Bereinigt um Einmaleffekte erhöhte sich das EBITDA auf 40,9 Mio. Euro (Q2 2025: 31,8 Mio. Euro), das bereinigte EBIT stieg von 18,0 Mio. Euro auf 27,7 Mio. Euro.
Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung hebt SMA die Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Das Unternehmen erwartet nun einen Konzernumsatz zwischen 1,625 und 1,725 Mrd. Euro sowie ein EBITDA zwischen 180 und 230 Mio. Euro. Bislang war SMA von einem Umsatz im oberen Drittel der Spanne von 1,475 bis 1,675 Mrd. Euro sowie einem EBITDA im oberen Drittel der Bandbreite von 50 bis 180 Mio. Euro ausgegangen.
Beide strategischen Geschäftsfelder tragen wieder zum Ergebnis bei
Die Neuausrichtung von SMA basiert auf den beiden strategischen Geschäftsfeldern Large Scale & Project Solutions für große Photovoltaik- und Speicherprojekte sowie Home & Business Solutions für private und gewerbliche Anwendungen. Damit trägt neben dem Projektgeschäft inzwischen auch die Division Home & Business Solutions wieder zur positiven Geschäftsentwicklung bei. In den vergangenen Quartalen hatte der Bereich die Ertragslage des Konzerns noch erheblich belastet.
Zum verbesserten Quartalsergebnis trugen allerdings auch Sondereffekte bei. So wurden in den USA erhobene IEEPA-Zölle früher als erwartet nahezu vollständig zurückerstattet. Zudem fand SMA entgegen den ursprünglichen Erwartungen für zuvor wertberichtigte Lagerbestände Käufer auf dem Zweitmarkt, sodass die zuvor erfassten Wertminderungen teilweise rückgängig gemacht werden konnten. Nach Unternehmensangaben entwickelte sich das operative Geschäft jedoch auch bereinigt um diese Einmaleffekte deutlich besser als im Vorjahr.
Mit der Prognoseanhebung und der Tier-1-Einstufung verdichten sich die Hinweise, dass die strategische Neuausrichtung von SMA greift. Für den Wechselrichterhersteller verbessert sich damit zugleich die Position im internationalen Wettbewerb um große Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte.
Die Neuausrichtung von SMA basiert auf den beiden strategischen Geschäftsfeldern Large Scale & Project Solutions für große Photovoltaik- und Speicherprojekte sowie Home & Business Solutions für private und gewerbliche Anwendungen. Damit trägt neben dem Projektgeschäft inzwischen auch die Division Home & Business Solutions wieder zur positiven Geschäftsentwicklung bei. In den vergangenen Quartalen hatte der Bereich die Ertragslage des Konzerns noch erheblich belastet.
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© IWR, 2026
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