Baustart rückt näher: Grünes Licht für 900-MW 2-Stunden-Batteriespeicher in Waltrop
Baubeschluss deckt Umspannwerk und Infrastruktur ab
Die finalen Genehmigungen für Umspannwerk und Batteriespeichersysteme waren bereits im Mai 2026 erteilt worden. Das Umspannwerk bildet die technische Schnittstelle zur Einspeisung des gespeicherten Stroms in das Übertragungsnetz; für den Netzanschluss liegt eine Zusage des Übertragungsnetzbetreibers Amprion vor. Die zentralen Großkomponenten für das Gesamtprojekt sind mittlerweile bestellt, vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände laufen seit mehreren Monaten.
Getragen wird das Projekt von der BKW AG, einem international tätigen Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bern (Schweiz), mit einem Anteil von 300 MW an der Gesamtleistung des Batteriespeichers, dem unabhängigen deutschen Asset Manager Luxcara mit 520 MW sowie einem Konsortium zahlreicher Stadtwerke unter Federführung von Trianel (T-BESS 1 GmbH & Co. KG) mit den verbleibenden 80 MW.
Regulatorischer Hintergrund: AgNes-Zwischenstand der Bundesnetzagentur
Hintergrund des jetzigen Baubeschlusses ist die laufende Reform der Netzentgeltsystematik (AgNes) durch die Bundesnetzagentur. Die Behörde hat am 27. Mai 2026 einen vorläufigen Zwischenstand vorgelegt: Für Bestandsspeicher soll die Entgelterhebung erst nach Auslaufen der bestehenden Sonderregelung nach §118 Abs. 6 EnWG beginnen. Für neue Speicherprojekte sollen die künftigen Kapazitätsentgelte nur dann gelten, wenn die finale Investitionsentscheidung erst nach Inkrafttreten der geplanten Rahmenfestlegung erfolgt – Projekte mit einer bereits zuvor getroffenen Entscheidung blieben davon ausgenommen. Eine endgültige Rechtssicherheit besteht damit noch nicht: Die förmliche Konsultation des vollständigen Festlegungsentwurfs sollte ursprünglich im Sommer 2026 beginnen, war jedoch laut ZFK auch Mitte Juli 2026 noch nicht eingeleitet; der Erlass der Rahmenfestlegung ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Verfahren ist nach Angaben der Bundesnetzagentur weiterhin nicht abgeschlossen. Aus der Sicht der Projektpartner stellen die Fortschritte bei der AgNes-Reform eine ausreichende Grundlage für die jetzige Entscheidung dar.
Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH: „Wir freuen uns, dass nach den regulatorischen Unsicherheiten der letzten Monate nun Klarheit geschaffen wurde und wir als Trianel die Investitionsentscheidung für dieses Leuchtturmprojekt der Energiewende treffen können. Dass wir nun in die Bauphase eintreten können, ist ein wichtiger Schritt für das Projekt und ein weiterer Meilenstein in unserer Strategie, die Integration erneuerbarer Energien aktiv voranzutreiben."
Hintergrund des jetzigen Baubeschlusses ist die laufende Reform der Netzentgeltsystematik (AgNes) durch die Bundesnetzagentur. Die Behörde hat am 27. Mai 2026 einen vorläufigen Zwischenstand vorgelegt: Für Bestandsspeicher soll die Entgelterhebung erst nach Auslaufen der bestehenden Sonderregelung nach §118 Abs. 6 EnWG beginnen. Für neue Speicherprojekte sollen die künftigen Kapazitätsentgelte nur dann gelten, wenn die finale Investitionsentscheidung erst nach Inkrafttreten der geplanten Rahmenfestlegung erfolgt – Projekte mit einer bereits zuvor getroffenen Entscheidung blieben davon ausgenommen. Eine endgültige Rechtssicherheit besteht damit noch nicht: Die förmliche Konsultation des vollständigen Festlegungsentwurfs sollte ursprünglich im Sommer 2026 beginnen, war jedoch laut ZFK auch Mitte Juli 2026 noch nicht eingeleitet; der Erlass der Rahmenfestlegung ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Verfahren ist nach Angaben der Bundesnetzagentur weiterhin nicht abgeschlossen. Aus der Sicht der Projektpartner stellen die Fortschritte bei der AgNes-Reform eine ausreichende Grundlage für die jetzige Entscheidung dar.
Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH: „Wir freuen uns, dass nach den regulatorischen Unsicherheiten der letzten Monate nun Klarheit geschaffen wurde und wir als Trianel die Investitionsentscheidung für dieses Leuchtturmprojekt der Energiewende treffen können. Dass wir nun in die Bauphase eintreten können, ist ein wichtiger Schritt für das Projekt und ein weiterer Meilenstein in unserer Strategie, die Integration erneuerbarer Energien aktiv voranzutreiben."
© IWR, 2026
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