PV-Freiflächenausschreibung: Nachfrage bleibt hoch - Überzeichnung schwächt sich ab
Überzeichnung geht zurück: Faktor sinkt von rund 2 auf rund 1,5
Bei einer ausgeschriebenen Menge von 2.135 Megawatt (MW) reichten die Bieter 401 Gebote mit einer Gebotsmenge von 3.170 MW ein. Damit übersteigt die eingereichte Gebotsmenge das Ausschreibungsvolumen um den Faktor rund 1,5 – in der Vorrunde zum 1. März 2026 hatte dieses Verhältnis noch bei rund 2 gelegen. Die BNetzA schloss 48 Gebote vom Zuschlagsverfahren aus. Damit erhielten 261 Gebote mit einer Leistung von rund 2.135 MW einen Zuschlag. Das Ausschreibungsvolumen wurde damit nahezu passgenau ausgeschöpft.
Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte reichen von 4,38 bis 4,97 ct/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 4,79 ct/kWh und damit unterhalb des Wertes der Vorrunde (4,94 ct/kWh). „Die Gebotsrunde war erneut überzeichnet. Im Vergleich zur Vorrunde sind die Zuschlagswerte leicht gefallen", kommentiert BNetzA-Präsident Klaus Müller das Ergebnis.
Bayern führt Länderranking vor Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Im Bundesländerranking entfallen die meisten Zuschläge wieder auf Bayern (429 MW, 75 Zuschläge), gefolgt von Baden-Württemberg (266 MW, 41 Zuschläge), Rheinland-Pfalz (239 MW, 25 Zuschläge), Nordrhein-Westfalen (233 MW, 21 Zuschläge) und Niedersachsen (225 MW, 28 Zuschläge). Bayern führte auch in den vorangegangenen Ausschreibungsrunden regelmäßig das Länderranking an.
Marktstammdatenregister: Bayern bleibt Spitzenreiter bei Neuinbetriebnahmen, bundesweiter Zubau leicht über Vorjahr
Nach einer aktuellen IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der BNetzA wurden von Januar bis Juli 2026 in Deutschland PV-Anlagen mit einer Leistung von rund 9.594 MW neu in Betrieb genommen (Stand der Analyse: 16.08.2026). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 9.470 MW entspricht das einem leichten Anstieg um 1,3 Prozent.
Auf Bayern entfallen davon rund 2.213 MW. Trotz weiterhin klarem Spitzenplatz entspricht das einem Rückgang von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2.550 MW). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Baden-Württemberg mit rund 1.166 MW (-14,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen mit rund 1.119 MW (-8,0 Prozent). Gegenläufig entwickelt sich Brandenburg. Dort stieg die neu installierte PV-Leistung von Januar bis Juli 2026 auf rund 960 MW. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (504 MW) ist das ein Wachstum um 90,5 Prozent.
Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments ist auf den 1. Dezember 2026 terminiert.
Im Bundesländerranking entfallen die meisten Zuschläge wieder auf Bayern (429 MW, 75 Zuschläge), gefolgt von Baden-Württemberg (266 MW, 41 Zuschläge), Rheinland-Pfalz (239 MW, 25 Zuschläge), Nordrhein-Westfalen (233 MW, 21 Zuschläge) und Niedersachsen (225 MW, 28 Zuschläge). Bayern führte auch in den vorangegangenen Ausschreibungsrunden regelmäßig das Länderranking an.
Marktstammdatenregister: Bayern bleibt Spitzenreiter bei Neuinbetriebnahmen, bundesweiter Zubau leicht über Vorjahr
Nach einer aktuellen IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der BNetzA wurden von Januar bis Juli 2026 in Deutschland PV-Anlagen mit einer Leistung von rund 9.594 MW neu in Betrieb genommen (Stand der Analyse: 16.08.2026). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 9.470 MW entspricht das einem leichten Anstieg um 1,3 Prozent.
Auf Bayern entfallen davon rund 2.213 MW. Trotz weiterhin klarem Spitzenplatz entspricht das einem Rückgang von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2.550 MW). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Baden-Württemberg mit rund 1.166 MW (-14,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen mit rund 1.119 MW (-8,0 Prozent). Gegenläufig entwickelt sich Brandenburg. Dort stieg die neu installierte PV-Leistung von Januar bis Juli 2026 auf rund 960 MW. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (504 MW) ist das ein Wachstum um 90,5 Prozent.
Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments ist auf den 1. Dezember 2026 terminiert.
© IWR, 2026
Mehr Nachrichten und Infos aus der Regenerativen Energiewirtschaft
Wettbewerb bleibt hoch: Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen zum 01. März 2026 wieder deutlich überzeichnet
Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Beteiligung: Dezember-Ausschreibung der BNetzA für PV-Anlagen des ersten Segments deutlich überzeichnet
PV-Ausschreibung Juli 2025: Starke Nachfrage bei PV-Freiflächenanlagen und stabile Preise – Bayern dominiert erneut
SMA Solar mit Rekordauftragseingang – Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 deutlich verbessert
E-Laden beim Einkaufen: Handel setzt auf Schnelllade-Strategie – REWE und EnBW erreichen 500. Standort
Stellenangebot UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG (Bielefeld): Teamleiter Projektentwicklung Wind (m/w/d)
Original PM: Alterric erhöht syndizierte grüne Kreditlinie auf 350 Millionen Euro
18.08.2026Wettbewerb bleibt hoch: Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen zum 01. März 2026 wieder deutlich überzeichnet
Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Beteiligung: Dezember-Ausschreibung der BNetzA für PV-Anlagen des ersten Segments deutlich überzeichnet
PV-Ausschreibung Juli 2025: Starke Nachfrage bei PV-Freiflächenanlagen und stabile Preise – Bayern dominiert erneut
SMA Solar mit Rekordauftragseingang – Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 deutlich verbessert
E-Laden beim Einkaufen: Handel setzt auf Schnelllade-Strategie – REWE und EnBW erreichen 500. Standort
Stellenangebot UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG (Bielefeld): Teamleiter Projektentwicklung Wind (m/w/d)
Original PM: Alterric erhöht syndizierte grüne Kreditlinie auf 350 Millionen Euro
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



